

Über Instagram wirbt der Geschäftsführer einer Zeitarbeitsfirma aus Köln auf provokante Weise um Bewerber für sein Unternehmen. So gibt der Firmenchef vor, er würde gerade Kokain konsumieren oder startet sein Video mit einer Hitler-Parodie, um dann im Nachgang zu erklären, um was es wirklich geht. Die Kurzvideos sorgen im Netz regelmäßig für kontroverse Diskussion. Der Geschäftsführer selbst sieht keine Probleme mit den Videos. Die Reaktionen seien überweigend positiv.
Laut dem Landessozialministerium ist der Anteil der Zeitarbeitskräfte unter den Beschäftigten in der Pflege in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr auf 3,3 Prozent gestiegen. Im Jahr 2015 lag dieser Anteil noch bei 1,1 Prozent. Auf eine Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag hin gab das Landessozialministerium bekannt, dass von den rund 200.000 Beschäftigten in der Pflege im vergangenen Jahr 4.641 Personen für Zeitarbeitsunternehmen tätig waren. Etwa ein Drittel aller Pflegeeinrichtungen im Südwesten beschäftigt Zeitarbeitskräfte, die dann knapp 15 Prozent aller Pflegebeschäftigten ausmachen.
Die Regierung plant, ein Gesetz zur Stärkung der Tarifbindung einzuführen, jedoch fehlen bisher aussagekräftige Statistiken, wie eine aktuelle Studie zeigt. Arbeitgeber warnen vor einseitiger Verzerrung zulasten der Tarifautonomie.
Eine Sprecherin des Justizministeriums teilte auf Anfrage mit, dass seit dem Inkrafttreten des neuen Whistleblower-Gesetzes am 2. Juli bereits 113 Hinweise ihren Weg zur neuen externen Meldestelle des Bundes gefunden haben. Die überwiegende Mehrheit dieser Hinweise wurde über ein bequemes Online-Formular übermittelt.
Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung berichtet, dass Arbeitsbedingungen in der Paketzustellung zum Teil extrem schlecht seien. Werkverträge an Subunternehmen und Leiharbeit zu verbieten, könne dagegen helfen – und wäre rechtlich möglich. Das zeige ein neues Gutachten von Rechtswissenschaftler*innen für das Hugo-Sinzheimer-Institut (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung.
Bis zu 800 Euro mehr Sozialabgaben für gut verdienende Arbeitnehmer im nächsten Jahr, welche aus den Eckwerten der turnusmäßigen Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherung hervorgehen.
Das Unternehmen Indeed bestätigte auf Nachfrage der PersonalWirtschaft, dass ab dem 4. Oktober 2023 eine Premiumanzeige mindestens 15 Euro kostet.
Ein neuer Beschluss der Pflegelohnkommission liegt vor. Dieser besagt, dass Hilfskräften ohne Ausbildung in Pflegeheimen ab Mai 2024 ein Mindestlohn von 15,50 € und ab Juli 2025 ein Mindestlohn von 16,10 € pro Stunde zusteht. Auch Pflegekräfte mit ein- bzw. dreijähriger Ausbildung steht eine Erhöhung bevor. Arbeitgeberverbände reagieren mit Kritik auf die Erhöhung.
Laut den Wirtschaftszeitungen L´Echo und De Tijd wird Randstad vorgeworfen, über künstliche Steuerkonstrukte Profite, welche in Belgien erwirtschaftet worden sind, in die Schweiz geschleust zu haben.
In diesem Beitrag befindet sich der Geschäftsführer Johannes Roggendorf (Medwing) im Interview mit Simon Schwarz (Tagesspiegel). Unter anderem geht es um Arbeitszeiten, Entlohnung und die digitale Plattform hinter Medwing.
Die Forderung nach Bürokratieabbau in Deutschland steigt, denn die deutsche Wirtschaft steckt in einer Krise. Sechs Unternehmer fragen sich, wie dieser Bürokratieabbau aussehen kann?
Zeitarbeitskräfte in der Pflege sind eine Lösung, wenn es darum geht die Ausfälle und die dünne Personaldecke aufzufangen. Gleichzeitig ist dieser meist "letzte Ausweg" ein umstrittenes Thema. Laut Christine Vogler (Präsidenting des Deutschen Pflegerates - DPR) sieht Sie die Zeitarbeitnehmer nicht als Problem sonder das Ergebnis unzureichender Arbeitsbedingungen und zum Teil auch fehlender Führungskompetenzen.
Der Schwesternverband aus dem saarländischen Ottweiler gündet sein eigenes Personaldienstungsunternehmen namens „Schwestern Joker“. Das teilte der Vorstandsvorsitzende Thomas Dane in einer Pressemitteilung mit. Statt eines "Springer-Pools" sollen mit diesem Schritt die Vorteile aus Zeitarbeit und Festanstellung zusammengebracht und so dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt werden.
In Berlin wurden Mitglieder einer kriminellen Gruppierung aufgrund von illegaler Zeitarbeit und dem gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Arbeitskräften aus Drittstaaten schuldig gesprochen. Die mutmaßliche Bande hat Menschen mit schlechten Lebensbedingungen aus Ländern wie Moldawien, Kasachstan und der Ukraine mit Hilfe gefälschter EU-Dokumente in Deutschland als Zeitarbeitnehmer eingeschmuggelt und vermittelt. Die Anklage umfasste Verbrechen von 2018 bis 2021.
Rechtsanwälte der Kanzlei Noerr analysieren in diesem Beitrag, ob es für Unternehmen möglich ist die KI-Modelle der Firma Open AI zu nutzen, ohne dabei in datenschutzrechtliche Untiefen zu geraten.
In vielen Teilen Deutschlands herrscht mittlerweile Vollbeschäftigung. Fachkräfte sitzen dadurch oftmals am längeren Hebel und haben vielfältige Möglichkeiten bei der Auswahl ihres Arbeitgebers. Entsprechend groß ist der Personalengpass, so dass das Recruiting bundesweit auf Hochtouren läuft. Die neue Ausgabe des BAP Job-Navigators zeigt dabei auf, welche Fachkräfte von Unternehmen von Januar bis Juni 2023 besonders intensiv gesucht wurden. Ein Schwerpunkt der Analyse lag auf der Entwicklung des Jobangebots im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022. Fest steht: Trotz der sehr herausfordernden wirtschaftlichen Lage suchen Unternehmen weiterhin händeringend neues Personal. Von Januar bis Juni 2023 schrieben über 532.000 Arbeitgeber deutschlandweit fast 7,3 Millionen Stellen öffentlich aus. Das entspricht einem beeindruckenden Plus von mehr als 11 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 und bedeutet einen neuen Allzeit-Höchststand.
Es ist schwierig, ein Verbot von Leiharbeit in Krankenhäusern zu implementieren. Das ist die Aussage eines Gutachtens des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags. Ein solches Verbot würde einen massiven Eingriff in die verfassungsmäßig garantierte freie Berufsausübung bedeuten. Die Schlechterstellung der Stammbelegschaft oder höhere Kosten seien keine hinreichende Begründung für ein Verbot.
In der Bundespressekonferenz am Freitag, den 14. Juli, gab der SPD-Politiker bekannt, dass die gesetzliche Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde eine "einmalige Intervention" darstelle. Anschließend wolle man wieder zum üblichen Verfahren zurückkehre, in dem die Mindestlohnkommission Vorschläge für die weitere Ausgestaltung des Mindeslohns erarbeite.
Die Krankschreibung per Telefon hatte sich während der Corona-Krise bewährt. Nun sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um diese Möglichkeit für bestimmte Erkrankungen wie leichte grippale Infekte wieder einzuführen.
Nachdem der Betriebsrat im Opel-Werk in Rüselsheim Unmut wegen der hohen Anzahl von Zeitarbeitnehmern geäußert hatte und ein Streit mit dem Management entbrannte, hat sich nun die Situation überraschend schnell gelöst. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, 150 Zeitarbeitnehmer zu übernehmen sowie die Beschäftigungsdauer der verbliebenen Zeitarbeitskräfte von 18 auf 36 Monate zu verlängern.
Gemeinsam setzen sich der Vorsitzende der SPD, Lars Klingbeil und Frank Werneke, der Präsident der Gewerkschaft Verdi für einen Stundenlohn von 14 Euro als Mindestlohn ein. Obwohl Bundeskanzler Olaf Scholz und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vergangene Woche das aktuelle Votum der Mindestlohnkommission für eine Erhöhung auf 12,82 Euro akzeptierten, brachten Klingbeil und der Verdi-Chef ein überzeugendes Gegenargument hervor. Sie verwiesen auf die neue Europäische Mindestlohnrichtlinie, die Deutschland bis Herbst 2024 in nationales Recht umsetzen müsse. Dies legt nahe, dass ein Mindestlohn von 14 Euro pro Stunde notwendig ist.
Akademie der Zeitarbeit
Berater der Zeitarbeit
ES-Klassentreffen