Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: WDR - Westdeutscher Rundfunk / dpa

Im NRW-Einzelhandel steigen die Löhne in tarifgebundenen Unternehmen ab August 2026 um drei Prozent. Ab Mai 2027 folgen weitere zwei Prozent. Für die unteren Entgeltgruppen gelten höhere Mindestlöhne. Laut Verdi sollen ab August 2026 ein tariflicher Mindestlohn von 14,20 Euro und ab Mai 2027 von 14,90 Euro gelten. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 25 Monaten. XML-Verarbeitungsfehler: nicht wohlgeformt Adresse: https://www.berater-der-zeitarbeit.de/administrator/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=2512 Zeile Nr. 1, Spalte 48: -----------------------------------------------^

Erstellt: 27.08.2026
Quelle: F.A.Z. - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Die EU-Mindestlohnrichtlinie setzt Deutschland unter Druck, die Tarifbindung zu erhöhen. Mindestens 80 Prozent der Beschäftigten sollen in tarifgebundenen Betrieben arbeiten. Laut Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt Deutschland mit rund 49 Prozent deutlich darunter. Ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall kritisiert das Ziel der 80-Prozent-Marke als politisch willkürlich und warnt vor möglichen Folgen wie höherer Arbeitslosigkeit oder  höheren Preisen.

Erstellt: 24.08.2026
Quelle: Markt und Mittelstand

Basierend auf ihrem DDW-Index zeigt Die Deutsche Wirtschaft die 50 besten Personaldienstleister Deutschlands 2026, die im Hinblick auf wirtschaftlicher Stärke, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit zur Spitze der deutschen Personaldienstleistungsbranche gehören.

Erstellt: 22.08.2026
Quelle: Frankfurter Allgmeine Zeitung (Autor: Marcus Jung)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz prägt seit 20 Jahren den Umgang mit Diskriminierung im Arbeitsleben. Eine geplante Reform sieht unter anderem längere Fristen und neue Aufgaben für die Antidiskriminierungsstelle vor. Gewerkschaften und der Deutsche Anwaltverein fordern weitergehende Änderungen. 

Erstellt: 18.08.2026
Quelle: Newsflash24

Das Hauptzollamt Lörrach hat Bußgelder wegen illegaler Arbeitnehmerüberlassung gegen ein deutsches Transportunternehmen und ein litauisches Verleihunternehmen verhängt. Insgesamt 40 ausländische Fahrer waren ohne die erforderliche Genehmigung im Betrieb des Entleihers tätig. Zur Tarnung der illegalen Überlassung wurden angebliche Werkverträge abgeschlossen. Gegen den Entleiher wurde eine Geldstrafe von 15.000 Euro und gegen die litauische Geschäftsführerin von 20.000 Euro festgesetzt.

Erstellt: 12.08.2026
Quelle: Frankfurter Rundschau (Autorin: Katja Thorwarth)

Bundeskanzler Friedrich Merz besetzt eine Schlüsselposition im Bundeskanzleramt neu und ernennt Christina Ramb zur Leiterin der Abteilung für Sozial-, Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik. Ramb ist Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit. 

Erstellt: 07.08.2026
Quelle: NRZ - Neue Ruhr Zeitung (Autor: Jonas Erlenkämper)

Die Niederlande verbieten ab dem 1. März 2028 den Einsatz von Leiharbeitskräften in der Fleischverarbeitung. Damit reagiert die Regierung in Den Haag auf anhaltende Missstände bei den Arbeitsbedingungen und Unterkünften von Arbeitsmigranten. Fleischunternehmen müssen ihr Personal künftig direkt anstellen, um die Verantwortung für faire Arbeitsbedingungen selbst zu tragen.

Erstellt: 10.07.2026
Quelle: WDR

Die Niederlande wollen die Zeitarbeit in der Fleischindustrie ab 2028 verbieten, um systematischer Ausbeutung ein Ende zu setzen. Grenzstädte am Niederrhein begrüßen das, befürchten jedoch auch soziale Probleme,  weil viele zunächst ihren Arbeitsplatz verlieren würden.

Erstellt: 07.07.2026
Quelle: gegen-hartz.de (Autor: Dr. Utz Anhalt)

Jürgen Linnemann verrichtet in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung Arbeit für externe Auftraggeber – doch am Monatsende erhält er dafür oft nicht einmal 200 Euro. Nun wehrt er sich juristisch gegen diese Bezahlung weit unter dem gesetzlichen Minimum. 

Erstellt: 06.07.2026
Quelle: Bundesregierung

Die Regierungskoalition hat sich auf eine Vielzahl bedeutender Reformen verständigt, um Deutschland fit für die Zukunft zu machen. Ein faires Gesamtpaket, um Wachstum zu schaffen, Arbeitsplätze zu sichern und den Zusammenhalt zu stärken. Die Reformen im Überblick.

Erstellt: 02.07.2026
Quelle: Deutschlandfunk

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gibt es mittlerweile seit 20 Jahren. Es wurde eingeführt, um Menschen vor Diskriminierung in der Privatwirtschaft zu schützen. Dieser Beitrag des deutschlandfunks gibt einen Überblick zum AGG und beantwortet u.a. die Frage, inwieweit das AGG mittlerweile ausgreift ist wo ggf. noch Schwachpunkte exisitieren.

Erstellt: 28.06.2026
Quelle: GVP – Gesamtverband der Personaldienstleister e.V.

Im Rahmen des heutigen Tags der Personaldienstleister hat die Mitgliederversammlung des Gesamtverbands der Personaldienstleister (GVP) dessen Führungsspitze neu gewählt. Die Mitglieder bestätigten mit großer Mehrheit Christian Baumann als Präsidenten und Ingrid Hofmann als Vizepräsidentin des GVP.

Erstellt: 23.06.2026
Quelle: F.A.Z. – Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Das Bundesarbeitsministerium hat einen Entwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes vorgelegt, der Arbeitgeberverbände deutlich verärgert. Statt der im Koalitionsvertrag angekündigten flexibleren Arbeitszeitregeln sieht der Vorschlag nur eng begrenzte Lockerungen für wenige Betriebe vor. Zugleich soll die Pflicht zur täglichen Arbeitszeiterfassung für alle verschärft werden. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert, den Entwurf zurückzuziehen und vollständig zu überarbeiten.

Erstellt: 18.06.2026
Quelle: Die Wirtschaft

Die Personaldienstleistungsbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Sinkende Beschäftigtenzahlen, steigende regulatorische Anforderungen und wachsende Unsicherheit in Unternehmen prägen die Entwicklung der Branche im Jahr 2026.  

Erstellt: 31.05.2026
Quelle: Sparneuwagen (Autor: Roman van Genabith)

Audi in Neckarsulm plant, den Einsatz aller noch verbleibenen Zeitarbeitnehmer bis Ende Juni zu beenden. Der Autobauer begründet den Schritt mit dem Ende der Hochlaufphase neuer Modellreihen und verweist gleichzeitig auf mehrere hundert Übernahmen in feste Arbeitsverhältnisse.  

Erstellt: 29.05.2026
Quelle: Lünendonk

Die deutschen Zeitarbeitsunternehmen sehen die Talsohle erreicht. Zwar gingen die Umsätze der 25 führenden Anbieter für Arbeitnehmerüberlassung (Top 25) im Geschäftsjahr 2025 im Mittel um 7,0 Prozent zurück. Im aktuellen Jahr sollen die Umsätze um durchschnittlich 6,3 Prozent, in 2027 sogar um 7,5 Prozent zulegen. Im Geschäftsjahr 2025 forcierten die Top 25 die Restrukturierung, was sich unter anderem bei der Anzahl an Niederlassungen (-2,6 %) sowie bei den Zeitarbeitenden (-9,3 %) bemerkbar machte. Sowohl die gesunkene Nachfrage aus Industrie als auch steigende Investitions- und Arbeitskosten forderte im zurückliegenden Jahr die Branche heraus. Im Hinblick auf die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft sowie den anhaltenden Fachkräftemangel blicken die Studienteilnehmer optimistischer nach vorne. Dies sind erste Ergebnisse der Lünendonk-Studie 2026 „Zeitarbeit in Deutschland“, die im Juni veröffentlicht wird.

Erstellt: 12.05.2026
Quelle: mdr aktuell

Früher boomte die Zeitarbeit: 2017 arbeiteten mehr als eine Million Menschen in Deutschland als Leiharbeiter. Gleichzeitig stand die Branche wegen Niedriglöhnen und schlechter Arbeitsbedingungen in der Kritik. Nach politischen Eingriffen kämpft die Zeitarbeit heute vor allem mit den Folgen der schwachen Wirtschaft.  

Erstellt: 12.05.2026
Quelle: Tagesschau

Die geplante steuerfreie Entlastungsprämie für Arbeitnehmer ist vorerst gescheitert: Der Bundesrat verweigerte dem bereits vom Bundestag beschlossenen Gesetz die Zustimmung.

Erstellt: 08.05.2026
Quelle: Handelsblatt / dpa

Mehr als 2.900 Zollbeamte haben bundesweit Depots und Verteilzentren der Paketbranche kontrolliert und dabei nach ersten Erkenntnissen zahlreiche Verdachtsfälle festgestellt. Im Fokus standen laut Generalzolldirektion Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung sowie Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn. Besonders kritisch bewerten die Behörden den Einsatz von Subunternehmerketten, bei denen Arbeitszeiten teils unvollständig erfasst und Sozialabgaben mutmaßlich umgangen werden. Nach Angaben des Zolls folgen nun vertiefte Prüfungen von Lohn- und Geschäftsunterlagen der betroffenen Unternehmen.

Erstellt: 06.05.2026
Quelle: Berliner Morgenpost (Autor: Jonas Stein)

Nach Angaben von Werksleiter André Thierig soll der Krankenstand bei Tesla auf unter fünf Prozent gesunken sein.  Im Sommer 2024 lag dieser noch bei 17 Prozent. Laut Recherchen des „Handelsblatts“ schickt Tesla Schreiben an Mitarbeiter, die länger krank sind. In diesen Briefen kündigt der Konzern an, die Lohnfortzahlung zu stoppen. Die betroffenen Mitarbeiter werden zudem aufgefordert ihre Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden und ihre Krankengeschichte offenzulegen. Arbeitsrechtler kritisieren diese Forderungen. Der Bonner Arbeitsrechtsprofessor Gregor Thüsing hält diese für „juristisch hoch umstritten“.

Erstellt: 27.04.2026
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Das Bundesverfassungsgericht hat die geltenden Verbote von Werkverträgen und Leiharbeit in Schlachthöfen und Fleischverarbeitungsbetrieben für rechtmäßig erklärt. Ein auf die Schweinekopfzerlegung spezialisiertes Unternehmen war mit seiner Verfassungsbeschwerde gescheitert. Die Karlsruher Richter sahen im Schutz von Arbeitnehmerrechten und Gesundheitsstandards einen hinreichenden Grund für den Eingriff in die unternehmerische Berufsfreiheit. Gewerkschaften begrüßen das Urteil und sehen es als Vorbild für andere Branchen.

Erstellt: 10.04.2026