Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Weser Kurier (Autor: Peter Hanuschke)

Die anfangs von der Daimler Geschäftsleitung geplante Streichung von 560 Zeitarbeitsstellen ist jetzt nach Verhandlungen mit dem Betriebsrat auf 240 reduziert worden. Damit verlieren etwas mehr als ein Viertel der 800 im Bremer Mercedeswerk beschäftigten Zeitarbeitnehmer ihre Stelle. Als Grund für den Stellenabbau gibt die Geschäftsleitung eine Drosselung der Produktion aufgrund sinkender Absatzzahlen an.

Erstellt: 26.10.2018
Quelle: Westfälische Rundschau / dpa

Nach einer Auskunft des Bundesarbeitsministers auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken haben die beiden von Ryanair beauftragten in Dublin ansässigen Zeitarbeitsfirmen Crewlink Ireland Ltd. sowie Workforce International Contractors Ltd. kein gültige Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis der deutschen Behörden. Die Fluggesellschaft weißt die Vorwürfe zurück und betont strikt nach EU-Recht zu handeln.

Erstellt: 25.10.2018
Quelle: Zeit Online (Autorinnen: Stella Hombach, Luisa Jacobs )

Lange Zeit hatten Rotkreuzschwestern in der Arbeitswelt eine Sonderstellung, denn Sie galten als Vereinsmitglieder und nicht Arbeitnehmer, auch bei einer Überlassung an ein Krankenhaus durch den Dachverband der Schwesternschaften, das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Gewerkschaften haben diesen Zustand  jahrelang kritisiert, da die Schwestern so nicht von Arbeitnehmerrechten profitieren konnten. Seit dem Urteil des EuGH im Februar 2017 gelten überlassene DRK-Schwestern als Arbeitnehmer im Sinne des AÜG. Im Vergleich zu anderen Personaldienstleistern gilt für das DRK als Ausnahmeregelung jedoch nicht die Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten.

Erstellt: 25.10.2018
Quelle: Amadeus FiRe AG

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 erreichte die Amadeus FiRe Gruppe einen konsolidierten Umsatz von EUR 152,4 Millionen (Vorjahr: EUR 136,5 Millionen), ein Plus von 11,6 Prozent. Alle Dienstleistungsbereiche haben zu der Steigerung beigetragen und hierbei insbesondere die hochmargige Dienstleistung Personalvermittlung.

Erstellt: 25.10.2018
 Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autoren: Marcus Jung / Tillmann Neuscheler)

Für das Abwerben von Mtarbeitern und die Kontaktaufnahme eines Headhunters auf dem Diensttelefon des anvisierten Mitarbeiters gelten strenge Regeln. Diese wurden jetzt vom Oberlandesgericht Frankfurt auf private Handys ausgedehnt. Ab sofort ist nur noch eine einzelne Kontaktaufnahme am Arbeitsplatz zur Terminvereinbarung erlaubt. Damit wird es für Headhunter schwieriger Mitarbeiter abzuwerden.

Erstellt: 17.10.2018
 Quelle: news aktuell / ManpowerGroup Deutschland GmbH

Im vergangenen Jahr wurde das Gesetz zur Leiharbeit reformiert. Das neue AÜG beinhaltet vor allem Änderungen zur gleichen Bezahlung von Festangestellten und Leiharbeitern ("Equal Pay") sowie eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten beim selben Arbeitgeber. Nach Ablauf dieser Frist müssen sie bei einem anderen Entleiher eingesetzt werden. Für rund 1.800 von der ManpowerGroup entsandte Mitarbeiterendeten diese 18 Monate zum ersten Mal nach der Gesetzesreform am 1. Oktober. Zeit für eines der großen deutschen Zeitarbeitsunternehmen, die Frankfurter ManpowerGroup, Bilanz zu ziehen und die Neuregelung in der Praxis zu betrachten.

Erstellt: 16.10.2018
 Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Insbesondere dem Mittelstand fällt es immer schwerer, Fachkräfte zu finden, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Situation verschärft sich deutschlandweit – vor allem Fachkräfte mit Berufsausbildung sind Mangelware. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise mehr Ausbildungsplätze in Engpassberufen anbieten.

Erstellt: 15.10.2018
 Quelle: Pressebox / Franz & Wach Personalservice GmbH

Seit Monatsbeginn greift die Überlassungshöchstdauer in der Zeitarbeit. Alle Einsätze, die durchgängig 18 Monate bestanden, mussten zu diesem Datum beendet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter vom Einsatzbetrieb übernommen werden oder nicht. Die Bundesregierung wollte mit der Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für mehr Übernahmen sorgen. Jetzt zeigt sich, dass sich die Unternehmen nicht zwingen lassen, ihre Personalpolitik an den Wünschen der Politik auszurichten und die betrieblichen Interessen hintenan zu stellen.

Erstellt: 10.10.2018
 Quelle: index Research / Crosswater Job Guide

Bewerber, die sich für Jobs bei einer Zeitarbeitsfirma interessieren, finden oft moderne und frische Internetpräsenzen der Jobanbieter vor. Allerdings erzielten die Informationsseiten für potenzielle Bewerber im Durchschnitt mit 50 Prozent nur die Hälfte der möglichen Gesamtpunktzahl und schöpfen somit nicht das gesamte Potenzial bei der Bewerberansprache aus. Insbesondere bei den konkreten Jobinformationen besteht Optimierungsbedarf. Das ermittelte index Research aus Berlin in der aktuellen Studie „Karriere-Websites Zeitarbeit auf dem Prüfstand“.

Erstellt: 09.10.2018
 Quelle: Deutschlandradio (Autor: Axel Schröder)

Laut einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), ist der Anteil an ausländischen Arbeitnehmern in der Zeitarbeit-Branche im Vergleich zum restlichen Arbeitsmarkt ungleich höher. Besonders Flüchtlinge nutzen die Chance, über die Zeitarbeit den Einstieg in das Arbeitsleben zu schaffen. Die Gewerkschaften sehen jedoch die Gefahr, dass Flüchtlinge perspektivisch im Niedriglohnsektor festsitzen werden.

Erstellt: 09.10.2018
 Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

Im Interview mit dem Handelsblatt spricht der Herwarth Brune, Deutschlandchef des Personaldienstleisters Manpower, über die Auswirkungen der Überlassungshöchstdauer und die neuerliche Kritik der Gewerkschaften, die Zeitarbeit weiterhin als prekäre Beschäftigung sehen. Brune nimmt dabei die Branche in Schutz. Die Zeitarbeit leiste gute Arbeit vor allem bei der Integration von Geflüchteten und der Weiterbildung von Geringqualifizierten. Ihr schlechter Ruf sei daher längst nicht mehr gerechtfertig.

Erstellt: 05.10.2018
 Quelle: Österreichs Personaldienstleister/OTS

Am 1. und 2. Oktober trafen sich die deutschsprachigen Verbände der Personaldienstleister zu einem Vernetzungstreffen in Wien. Ziel war, die Branche durch einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zu stärken und gleichzeitig über die unterschiedlichen Situationen in den betreffenden Ländern zu diskutieren. Insbesondere ging es dabei um die unterschiedlichen Marktstrukturen und rechtlichen Voraussetzungen.

Erstellt: 05.10.2018
 Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

Laut der IG Metall werden immer noch zuviele Arbeiten zu Lasten der Stammarbeitsplätze an externe Dienstleister vergeben. Zudem seien die Arbeitsbedingungen und Entlohnung von Arbeitnehmern mit Werk- oder Zeitarbeitsvertrag weiterhin schlechter als die der Stammbelegschaft. Sie beruft sich dabei auf eine Umfrage unter 3600 Betriebsratsvorsitzenden und Vertrauensleuten. Aus Ihrer Sicht greift die Regulierung der Zeitarbeit zu kurz und im Bereich der Werkverträge erfordere es eine noch weitergehende Regulierung. Die Zeitarbeitsbranche setzt sich zur Wehr. Die Tarifverträge in der Zeitarbeit würden für eine faire Bezahlung sorgen und als Integrationsmotor für Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose sei die Zeitarbeit sehr wertvoll.

Erstellt: 04.10.2018
 Quelle: Freie Presse (Autor: Jürgen Becker)

Laut einer IHK-Umfrage wird in Südwestsachsen jeder fünfte Zeitarbeitnehmer in eine Festanstellung übernommen. Das ist ein wesentlich höherer Wert als in bundesweiten Studien verzeichnet wird. Die Zeitarbeitsbranche sieht hierin den sogenannten Klebeeffekt bestätigt und sich selbst als wichtigen Integrationsmotor für den Arbeitsmarkt. Der deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert dagegen, dass über die Hälfte der Zeitarbeitnehmer bereits nach 3 Monaten ausgetauscht werden.

Erstellt: 04.10.2018
 Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

In seinem Kommentar für das Handelsblatt schreibt der Autor Frank Specht, dass Zeitarbeit nicht von vornherein in schlechtes Licht gerückt werden sollte. Die Zeitarbeit trägt zur Integration von Geflüchteten bei und bietet vor allem für Höherqualifizierte interessante Vorteile. Aus seiner Sicht schade man den Zeitarbeitnehmern und den Unternehmen, wenn man Zeitarbeit weiterhin grundlos als prekäre Beschäftigung brandmarke.

Erstellt: 04.10.2018
 Quelle: Die Welt (Autor: Marc Kowalsky)

In diesem Jahr ist der Kurs der Adecco Aktie um rund 30 Prozent gefallen und ist damit Schlusslich im Schweizer Leitindex SMI. Gründe dafür sehen Analysten in der Verlangsamung der Konjunktur und der schlechten Perfomance des Konzerns in einigen für den Markt wichtigen Ländern wie der USA oder Großbritannien. In Deutschland bremse vor allem die schleppende Integration des übernommenen Zeitarbeitsunternehmens Tuja die Entwicklung. Lobend heben die Analysten Adeccos zukunftsweisende Digitalisierungs-Projekte hervor.

Erstellt: 04.10.2018
 Quelle: rbb 24

Aufgrund besserer Arbeitsbedingungen und Bezahlung im Vergleich zu Stammbeschäftigten, wählen Pflegekräfte immer häufiger die Zeitarbeit. In diesem Artikel schildern zwei ehemalige Stammbeschäftigte die Vor- und Nachteile der Zeitarbeit in der Pflegebranche, sowohl für sie selbst als auch die pflegebedürftigen Patienten.

Erstellt: 04.10.2018
 Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

In Deutschland sind 2,8 Prozent der Beschäftigten als Zeitarbeitnehmer tätig, die meisten in den Bereichen Verkehr, Logistik und in der metallverarbeitenden Industrie. Auch in der Region rund um Heidelberg setzten große Unternehmen auf Zeitarbeit. In diesem Artikel nennen einige dieser Unternehmen konkrete Zahlen und Gründe für den Einsatz von Zeitarbeitnehmern.

Erstellt: 29.09.2018
 Quelle: Die Welt (Autor: Karsten Seibel)

Die Ergebnisse einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom deuten darauf hin, dass die Umsetzung der DSGVO seit Mai keinen nennenswerten Fortschritt gemacht hat. Weiterhin hätten weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen die DSGVO vollständig umgesetzt. Auch die Zahl der Unternehmen, die noch Lücken in der Umsetzung haben, habe sich nicht verändert. Datenschützer sehen diese Entwicklung mit Sorge und warnen die Unternehmen davor, in Gleichgültigkeit zu verfallen. Am meisten Probleme bei der Umsetzung der DSGVO machen laut Umfrage die Rechtsunsicherheiten und der schwer abzuschätzende Gesamtaufwand.

Erstellt: 28.09.2018
 Quelle: Expertum Gruppe

expertum kann nach dem erfolgreichen Halbjahresergebnis einen weiteren Erfolg verzeichnen. Zur Freude aller Beteiligten haben sich das familiengeführte Unternehmen ASAP, das bereits über 80 Standorte in Belgien zählt, und der in Deutschland stark aufgestellte Personaldienstleister expertum zu einer Partnerschaft entschlossen. Dafür übernimmt ASAP 100 % der Anteile der expertum Gruppe. In ihren Bestrebungen sich international aufzustellen macht die Unternehmensgruppe ASAP damit ihren ersten Schritt über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Auch für expertum ist dies ein bedeutender Schritt: „Mit ihrer Akquisition stärkt ASAP die expertum Gruppe, indem sie uns in unserem bereits sehr erfreulichen Wachstum unterstützt und den organischen Aufbau weiter vorantreibt“, so Jörg Stehr, Geschäftsführer bei expertum.

Erstellt: 24.09.2018
 Quelle: Handelsblatt

Am 11. und 12. September hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) bundesweit Kontrollen mit Schwerpunkt auf dem Mindestlohn durchgeführt. Dabei wurden in jedem zehnten Unternehmen Auffälligkeiten verzeichnet. In insgesamt 351 von 3300 Verdachtsfällen wurden direkt Ermittlungen eingeleitet – davon 172 aufgrund von Verstößen gegen den Mindestlohn.

Erstellt: 17.09.2018