Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Welt

Laut Welt wurde einem Mitarbeiter beim Automobilzulieferer Webasto gekündigt, woraufhin ihm die Bundesagentur für Arbeit dieselbe Stelle als Zeitarbeitstelle mit geringerer Bezahlung angeboten hat. Die IG-Metall bezeichnet dieses Verhalten von Webasto als "unwürdiges" Verhalten. Das Unternehmen selber rechfertig die Vorgehensweise mit zunehmendem Kostendruck und Nachfrageschwankungen, weswegen man nun auch mit Zeitarbeitsfirmen zusammenarbeite.

Erstellt: 23.02.2019
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

Vor dem Hintergrund, dass das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Zeitarbeit als einziger Branche in Deutschland weiterhin verwehrt, Arbeitskräfte auch außerhalb der EU anwerben zu können, haben sowohl der Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V. (BGA) als auch der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWi)  in ihren unlängst veröffentlichten Pressemitteilungen klare Position für die Zeitarbeitsbranche bezogen. BGA-Präsident Holger Bingmann betont darin, dass „die Zeitarbeitsbranche ein erfolgreiches Vehikel für die Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt ist. Sie verschafft den Unternehmen die dringend benötigten Fachkräfte und bietet Menschen eine berufliche Perspektive. Dieses Erfolgsmodell soll sich auch bei der Anwerbung von Fachkräften aus Drittstaaten fortsetzen“. 

Erstellt: 22.02.2019
Quelle: Süddeutsche Zeitung (Autor: Stephan Handel)

BMW hat einem Zeitarbeitnehmer gekündigt, nachdem dieser sowohl bei seinem Zeitarbeitsunternehmen Brunel, als auch beim BMW-Betriebsrat vorgesprochen und auf rassistische Äußerungen seiner Kollegen hingewiesen hatte. BMW bestreitet den kausalen Zusammenhang. Dem Zeitarbeitnehmer sei leistungsbedingt gekündigt worden.

Erstellt: 22.02.2019
Quelle: dpa / Haufe Online Redaktion

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) Erfurt müssen Arbeitnehmer informiert werden, dass ihnen noch unbeantragte Urlaubstage zur Verfügung stehen. Auch muss von dem Arbeitgeber auf den Verfall der Urlaubstage hingewiesen werden.

Erstellt: 21.02.2019
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung / bard./AFP

Aufgrund des sich anbahnenden Konjunkturrückgangs fordert der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Ingo Kramer von SPD und Union die Lohnnebenkosten auf 40% zu deckeln. Außerdem sollten die Befristungsmöglichkeiten nicht weiter eingeschränkt werden.

Erstellt: 18.02.2019
Quelle: Norddeutscher Rundfunk

Nach der Bekanntgabe des Aus für den Airbus 380 sollen heute die Gespräche zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung von Airbus beginnen. Bisher ist unklar, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich gefährdet sind.

Erstellt: 15.02.2019
  Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk

Die Nachfrage von Pflegeheimen in Deutschland wächst. Doch die Einrichtungen haben zu wenig Personal, sodass nicht selten ein Belegungsstopp verhängt werden muss.

Erstellt: 13.02.2019
  Quelle: Süddeutsche Zeitung (Autoren: Susanne Höll, Henrike Rossbach, Jan Willmroth und Markus Zydra)

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, wie die Anzahl der Arbeitslosen in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Dies kann nun zum Problem werden.

Erstellt: 13.02.2019
  Quelle: Mitteldeutsche Zeitung Online (Autor: Robert Briest)

Die Zahl an Zeitarbeitnehmern ist im Saalekreis um ca. ein Fünftel in der Zeit von Juni 2017 bis Juni 2018 zurückgegangen. Laut Anke Kanyár, Geschäftsführerin des Personaldienstleisters TVS in Leuna, ist die Ursache die Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes aus 2017.

Erstellt: 12.02.2019
Quelle: Deutsche Verkehrs-Zeitung (Autor: DVR Redaktion)

In diesem Artikel der Deutschen Verkehrs-Zeitung wird über eine zurückgewiesene Klage bezüglich Mindestlohn berichtet. Das Gericht weist die Klage einer polnischen Spedition, deren Angestellter in Deutschland arbeitet, zurück.

Erstellt: 07.02.2019
Quelle: EUWID Europäischer Wirtschaftsdienst GmbH

Der Ende März 2017 ausgelaufene Mindestlohn für die Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und den Winterdienst soll wiederbelebt werden. Die Verhandlungen zwischen privaten und kommunalen Arbeitgebern sowie der Gewerkschaft Verdi zu einem neuen Branchenmindestlohn haben "einen Zwischenstand erreicht", so die Sprachregelung der Tarifvertragsparteien. Nun müssen die Gremien entscheiden.

Erstellt: 07.02.2019
Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

Zu den Unterzeichnern des Briefs zählen so namhafte Konzerne wie BASF, BMW, Daimler, Henkel oder die Deutsche Telekom: Mitte Juli vergangenen Jahres hatten sich 15 Unternehmen an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gewandt und vor neuen Hürden beim Aufbruch in die digitale Zukunft gewarnt. Ihre Sorge: Die in der vergangenen Legislaturperiode beschlossene stärkere Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen erschwert den Einsatz selbstständiger IT-Experten in den Betrieben. So sehr, dass erste Unternehmen wie ein börsennotierter Finanzdienstleister nun darauf verzichten. Für die Wirtschaft seien Digitalisierungsexperten "existenziell", heißt es in dem Brief, der dem Handelsblatt vorliegt. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, müssten die Unternehmen zunehmend auf hochqualifizierte externe IT-Experten zurückgreifen, die projekt- und aufgabenbezogen arbeiten. "Doch während die digitale Transformation voranschreitet, berücksichtigt das Arbeits- und Sozialrecht diesen Wandel nicht hinreichend", warnen die Unterzeichner.  

Erstellt: 06.02.2019
Quelle: CRN (Autor: Ulrike Garlet)

Der auf IT und Engineering spezialisierte Personaldienstleister Allgeier Experts soll voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 eine eigene Börsennotierung erhalten. Das hat der Vorstand der Allgeier SE entschieden. Das Personaldienstleistungsgeschäft der Allgeier Gruppe soll damit unabhängiger werden von der Muttergesellschaft und direkteren Zugang zu Finanzmitteln erhalten.

Erstellt: 04.02.2019
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Anfang Januar will die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen, der eine Höchstquote von 2,5 % für sachgrundlos befristete Arbeitsverhältnisse in der Privatwirtschaft einführt, um Missbrauch vorzubeugen. Der öffentliche Dienst soll von diesem Gesetz nicht betroffen sein. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hält diese Höchstquote für verfassungswidrig. Zudem sehe er den Missbrauch befristeter Arbeitsverträge hauptsächlich im öffentlichen Dienst. 

Erstellt: 30.01.2019
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

Es ist eigentlich eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Nach langem Ringen kommt endlich ein Einwanderungsgesetz, das bereits vom Kabinett verabschiedet wurde und demnächst zur ersten Lesung in den Bundestag geht. Das Gesetz sieht vor, dass künftig nicht nur Akademiker aus Drittstaaten außerhalb der EU angeworben werden dürfen, sondern auch Menschen mit einer klassischen Berufsausbildung. Doch einer einzigen Branche bleibt diese wichtige Möglichkeit verwehrt: der Zeitarbeit. 

Erstellt: 29.01.2019
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autorin: Britta Beeger)

Mit dem Einwanderungsgesetz erhält die Wirtschaft die Möglichkeit nicht nur Akademiker, sondern auch Arbeitnehmer klassischer Berufe aus dem Ausland anzuwerben. Aufgrund des § 40 des Aufenthaltsgesetztes, der auch teil des Einwanderungsgesetzes ist, bleibt diese Möglichkeit, ausländische Fachkräfte anzuwerben, der Zeitarbeit verwehrt. Die Branche kritisiert diese Einschränkung vehement und verweist auf ihre umfangreichen Erfahrungen mit der Integration von ausländischen Arbeitskräften in den deutschen Arbeitsmarkt.

Erstellt: 29.01.2019
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

BA: Zeitarbeitsbedingte Lohndifferenz deutlich geringer | Die Bundesagentur für Arbeit hat eine umfassende Analyse zu Lohnabständen zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammangestellten erstellt, die deutlich differenzierter ausfällt als bisherige Berichte. Die Bundesagentur weist darauf hin, dass der pauschale Vergleich der Medianentgelte von Zeitarbeit und Nicht-Zeitarbeit kaum Aussagekraft besitzt: „Dieser einfache Vergleich der Entgeltstrukturen von Leiharbeitnehmern und Nichtleiharbeitnehmern ist jedoch nicht sehr aussagekräftig, auch wenn er häufig vorgenommen wird. Denn Leiharbeitnehmer und Nichtleiharbeitnehmer unterscheiden sich in ihren Strukturen deutlich.“

Erstellt: 22.01.2019
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

iGZ-Mitglied Technicon Design berichtet über Vorbereitungen: „Ich mache im Moment sehr viele Überstunden und bin viel in Deutschland unterwegs“, berichtet Dagmar Miller, Recruitment Director des iGZ-Mitglieds Technicon Design Ltd mit Hauptsitz in Luton, England. Der Brexit bringt eine harte Zeit für Unternehmen mit engen Geschäftskontakten nach Deutschland. Ein harter Brexit wäre für kleine und mittlere Betriebe eine große Herausforderung.

Erstellt: 22.01.2019
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

iGZ-Hauptgeschäftsführer kritisiert Papier des Seeheimer Kreises | „Es ist sehr bedauerlich, dass der Seeheimer Kreis der SPD Wesen und Sinn der Zeitarbeit noch nicht einmal im Ansatz verstanden hat“, reagierte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz jetzt auf das Seeheimer-Positionspapier „Mut zu mehr“ zur Reform des Sozialstaates. iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz: "Wesen und Sinn der Zeitarbeit noch nicht einmal im Ansatz verstanden." Unter anderem heißt es darin, „Die Leih- und Zeitarbeit in ihrer jetzigen Form gehört abgeschafft. Der damals angedachte Zwischenschritt für Arbeitssuchende, über Leih- und Zeitarbeit einer regulären Arbeit nachzugehen, gelingt kaum.“ Zeitarbeit, so Stolz, sei genauso regulär wie jede andere Arbeit auch. Zeitarbeitnehmer seien fest angestellte Mitarbeiter des Zeitarbeitsunternehmens.

Erstellt: 09.01.2019
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

Zu den Äußerungen der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linke-Landtagsfraktion in Thüringen, Ina Leukefeld, zur Zeitarbeit und Zeitarbeitnehmern, erklärt Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP): „Wir sind es gewohnt, dass vor allem die arbeitnehmerfreundliche Linke Zeitarbeitende lieber als Opfer behandelt, statt ihre Anliegen ernst zu nehmen. Jedoch offenbaren die Aussagen der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linke-Landtagsfraktion in Thüringen, Ina Leukefeld, noch eine ganz andere Geisteshaltung. Dass die Wirtschaft endlich lernen müsse, dass diese auf Dauer keine guten Leute über die Leiharbeit bekommt, so Frau Leukefeld, ist neu und ein heftiger Schlag ins Gesicht der Betroffenen. So geht man nicht mit Arbeitnehmern, die wertvolle Arbeit leisten, um!“

Erstellt: 09.01.2019
Quelle: MDR Thüringen / dpa

Laut der Antwort des Thüringer Arbeitsministerium auf eine Kleine Anfrage des fraktionslosen Landtagsabgeordneten Siegfried Gentele steigt die Zeitarbeit in Thüringen. Im Vergleich zu 2013 stieg 2017 die Zahl der aktiven Zeitarbeitsfirmen um knapp 100 auf über 1200. Die Anzahl beschäftigter Zeitarbeitnehmer nahm im selben Zeitraum um rund 5000 zu und stieg damit auf ca. 35.000. 

Erstellt: 07.01.2019